2025 – die Polittalks im Ersten. Das kommt bei „Caren Miosga“, „Maischberger“ und „hart aber fair“
Zentral sind für das neue Konzept von „Caren Miosga“, „Maischberger“ und „hart aber fair“ Vielfalt und Ausgewogenheit nicht nur bei Themen und Gästen, sondern auch das Sichtbarmachen der gesellschaftlichen Unterschiede etwa von Stadt und Land, West und Ost, Alt und Jung. Die drei Talk-Formate unterscheiden sich im Konzept, der thematischen Ausrichtung und der Zielgruppe.
Mit Louis Klamroth hat die ARD 2023 einen Generationswechsel bei „hart aber fair“ eingeleitet. Jetzt wird der Talk ins Digitale weiterentwickelt. Ziel ist es, so auch ganz neue Zuschauergruppen für den politischen und gesellschaftlichen Diskurs in der ARD Mediathek zu gewinnen. „Wenn Politik auf Wirklichkeit trifft“: an der Grundidee von „hart aber fair“ soll festgehalten werden, gemeinsam mit dem Moderator findet eine Weiterentwicklung des Konzepts in die digitale Öffentlichkeit statt.
Der Talk mit Caren Miosga nutzt die hohe Aufmerksamkeit auf dem Sendeplatz am Sonntagabend, um das aktuell relevanteste Thema der Woche mit verantwortlichen Politikerinnen und Politikern sowie weiteren Gästen vertiefend zu diskutieren. Dabei sollen die unterschiedlichen Standpunkte und Sichtweisen auf ein Problem und die dahinterstehenden politischen Prozesse deutlich werden. Ziel ist es, Mehrwert und Erkenntnisgewinn für Zuschauerinnen und Zuschauer zu generieren und Gesprächswert für die kommende Woche zu schaffen.
Der wöchentliche Talk mit Sandra Maischberger soll verstetigt werden. Der Talk mit Maischberger setzt auf vertiefende Gespräche mit ein oder zwei Gästen. Hier geht es nicht nur um Politik, sondern um auf ein breites Themenspektrum aus Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft. Die Sendung soll an mehreren Abenden pro Woche eine verlässliche, informative und unterhaltsame Begleitung in der Nacht bieten. Konzeptionell setzt die Sendung auf eine Reihe von flexibel einsetzbaren Modulen wie Einzelgespräch und Duell. Bei der Einordnung des Tagesgeschehens hilft weiterhin das Panel mit journalistischer und künstlerischer Expertise.
* Stefanie Hubig(Bundesjustizministerin, SPD)
* Collien Fernandes (Schauspielerin und Moderatorin)
* Ronen Steinke (Leitender Redakteur Rechtspolitik, Süddeutsche Zeitung)
Collien Fernandes setzt sich seit Jahren öffentlich mit dem Thema digitale sexualisierte Gewalt auseinander – ihr Fall hat die Debatte darüber und die Schutzlücken im deutschen Recht nun neu entfacht. Digitale Gewalt, wozu unter anderem Identitätsbetrug im Netz aber auch sogenannte sexualisierte Deepfakes gehören, betrifft weltweit Hunderttausende und richtet sich vor allem gegen Frauen. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig will nun einen Gesetzentwurf gegen digitale Gewalt in all ihren Formen vorlegen, um Schutzlücken zu schließen. Wie wirksam kann das neue Gesetz sein? Warum gibt es das nicht schon längst? Und was muss sich strukturell, gesellschaftlich und in der Prävention ändern, damit Menschen besser vor Gewalt geschützt werden - im Netz und außerhalb?
Die Gäste:
* Stefanie Hubig(Bundesjustizministerin, SPD)
* Collien Fernandes (Schauspielerin und Moderatorin)
* Ronen Steinke (Leitender Redakteur Rechtspolitik, Süddeutsche Zeitung)
Moderation: Caren Miosga
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