Das Ö1 Konzert Maxime Pascal am Pult des RSO

Di, 31.03.  |  19:30-21:55  |  Ö1
ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Dirigent: Maxime Pascale; Sofia Jernberg und Keren Motseri, Sopran. Claude Debussy: Prélude à l’après-midi d’un faune. Chaya Czernowin: NO! A Lament for the Innocent (ÖEA); Nikolai Rimskij-Korsakow: Scheherazade. Symphonische Suite aus „Tausendundeine Nacht“ op. 35 (aufgenommen am 27. März im Großen Musikvereinssaal Wien in 5.1 Surround Sound)

Maxime Pascal ist Gründer des Ensembles Le Balcon, mit dem er sich intensiv neuen Klangformen und musiktheatralen Projekten widmet. Ebenso regelmäßig arbeitet der gefragte französische Dirigent mit renommierten Orchestern und Opernhäusern zusammen.Am 27. März stand Pascal im Großen Saal des Wiener Musikvereins am Pult des ORF Radio-Symphonieorchester Wien. Das Programm des Abends spannte einen weiten Bogen – von impressionistischer Klangpoesie über zeitgenössisches Musiktheater bis hin zu sinfonischer Erzählkunst.Mit Claude Debussys „Prélude à l’après-midi d’un faune“ eröffnete eines der Schlüsselwerke der Moderne das Konzert. Chaya Czernowins eindringliches Musiktheaterstück „NO! A Lament for the Innocent“ feierte anschließend seine österreichische Erstaufführung. Das Werk ist für zwei Soprane und zwei räumlich getrennte Orchestergruppen komponiert und ist ein musikalischer Kommentar zu Gewalt und menschlichem Leid in der Gegenwart. Aus den Geschichten von „Tausendundeiner Nacht“ wiederum schöpfte Nikolai Rimsky-Korsakov, als er seine symphonische Suite „Scheherazade“ schrieb. Dieses umfangreiche Werk bildete den Abschluss des Abends.Für die Sendung hat Philipp Weismann außerdem Stephan Pauly, den Intendanten des Wiener Musikvereins getroffen. Mit ihm sprach er über Chaya Czernowin, die heuer im Musikverein „Komponistin im Fokus“ ist, und Maxime Pascal, der in der kommenden Saison zu den „Künstler:innen im Fokus“ zählt.

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