Aus dem ORF RadioKulturhaus Auf eine Melange mit Musalek

So, 05.04.  |  18:15-19:00  |  Ö1
„Morgenstund’ hat Gold im Mund“ – Erwachen als sozialästhetisches Alltagsereignis

Prof. Musalek beleuchtet das Sprichwort, welches die Vorzüge eines frühen Tagesbeginns betont. In einem sozialästhetischen Kontext betrachtet, wird das Erwachen als ein alltägliches Ereignis gewürdigt, das sowohl individuelle als auch kollektive Dimensionen umfasst. Der Start in den Tag ist nicht nur ein biologischer Vorgang, sondern auch ein kulturelles Ritual, das durch Routinen und Rituale geprägt wird. Diese Momente des Erwachens sind oft mit einem Gefühl der Erneuerung und der Möglichkeit verbunden, den neuen Tag zu gestalten. Dabei spielt die Ästhetik eine Rolle, indem der Übergang von der Dunkelheit zur Helligkeit als Metapher für Hoffnung und Neuanfang dient, und so entsteht ein sozialer Raum, in dem das individuelle Erleben des Morgens mit den kollektiven Rhythmen des Alltags verschmilzt.Mitschnitt aus dem Radiocafé des ORF RadioKulturhauses vom 9.3.2026

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