Vorgestellt Das erste und das letzte Klavierkonzert von Mozart

Di, 29.09.  |  11:30-11:55  |  Ö1
Die Konzerte KV 37 und KV 595, und einiges dazwischen, und nicht nur für Klavier, umfasst die Serie „Next Generation Mozart Soloists“, die der Dirigent Howard Griffiths seit sechs Jahren leitet. Wir stellen heute und morgen die jüngsten Ausgaben vor. Das ORF Radio-Symphonieorchester Wien ist maßgeblich daran beteiligt.

„Im Rahmen dieser Edition erscheinen sämtliche Mozart-Konzerte in Aufnahmen mit sorgfältig kuratierten jungen Solistinnen und Solisten.“ Das schreibt die in Zürich ansässige Orpheum-Stiftung, der die Reihe zu verdanken ist. Die ersten Aufnahmen fanden im März 2021 statt – auf den Fotos sieht man mit FFP2-Masken verhängte Gesichter. Nun steht die Serie mit den Volumes 15 und 16 knapp vor der Vollendung. Im Spätherbst folgt noch die abschließende Nummer 17.Diesmal sind zwei junge Pianistinnen aus Großbritannien und Frankreich sowie ein Klarinettist aus Slowenien im Einsatz. Die in London geborene Mishka Rushdie Momen spielt zwei Werke Mozarts, die 24 Jahre auseinanderliegen, nämlich das erste und das letzte Klavierkonzert, gleichermaßen überzeugend, perlend, nachdenklich, im Tempo biegsam und doch mit sattem Groove. Blaz Sparovec, mittlerweile Soloklarinettist des Gürzenich-Orchesters Köln, spielt das Konzert KV 622 auf der Bassettklarinette. Das verspricht weit ausschwingende Melodiebögen. Das ORF Radio-Symphonieorchester Wien ist mit schlankem, gleichsam wachsamem Klang dabei.Ein kurzer Höreindruck soll auch von der neuesten CD kommen, wenngleich hier nicht unser ORF RSO, sondern das Mozarteumorchester Salzburg zu hören ist.Die 29-jährige Marie-Ange Nguci, aufgewachsen in Albanien, aber seit ihrem 13. Lebensjahr in Paris wohnhaft, besticht mit dem dunkel leuchtenden Konzert in d-Moll KV 466 und dem vielleicht kontrastreichsten aller Konzerte, KV 482.

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