MaiBrain: Reise ins Gehirn Sinne und Bewusstsein

Sa, 28.03.  |  17:15-18:00  |  Phoenix
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Es ist die komplexeste Struktur, die im Universum bekannt ist: das menschliche Gehirn. Eine etwa 1,3 Kilogramm schwere Masse aus rund 86 Milliarden Nervenzellen, die uns Menschen einzigartig macht. Das Gehirn zu entschlüsseln, ist für Forschende ähnlich herausfordernd wie das Universum zu erschließen. Warum es so kompliziert ist und was sich in der aktuellen Hirnforschung tut, zeigt Dr. Mai Thi Nguyen-Kim. Auf ihrer Forschungsreise besucht sie Labore, in denen hochpräzise Karten unserer Denkzentrale entstehen und Forschende einem der größten wissenschaftlichen Rätsel auf der Spur sind: dem menschlichen Bewusstsein.

Auf ihrer Forschungsreise für die beiden Folgen "Sinne und Bewusstsein" und "Schlaf und Traum" taucht Mai Thi Nguyen-Kim in Labore ab, in denen hochpräzise Karten unserer Denkzentrale entstehen und Forschende einem der größten wissenschaftlichen Rätsel auf der Spur sind: unserem Bewusstsein. Die Wissenschaftsjournalistin erlaubt den Blick in ihr eigenes Gehirn, das sie sowohl in einem besonders leistungsstarken Magnetresonanztomographen (MRT) durchleuchten, als auch im Schlaflabor untersuchen lässt.

In unterhaltsamen Szenen begibt sich Mai Thi Nguyen-Kim auf Zeitreisen in die Geschichte der Hirnforschung, begegnet berühmten Philosophen und Wissenschaftlern wie Platon und Aristoteles, René Descartes und Sigmund Freud. Gespielt werden die großen Denker von Comedian Michael Kessler. Anschauliche digitale, durch 3D-Computergrafik erzeugte Bilder und Animationen (CGIs) liefern zusätzlich Einblicke in Welten, die dem bloßen Auge verwehrt bleiben.

Wie entsteht das Bild der Welt in unseren Köpfen? Und woher wissen wir eigentlich, dass diese Welt wirklich existiert und wir uns nicht in einer Simulation befinden? Darüber denken Menschen nicht erst seit dem Film "Matrix" nach, sondern schon seit der Antike. Um das Rätsel zu lösen, dringen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler immer tiefer in das Labyrinth der Nervenzellen vor, verknüpfen Orte mit Funktionen.

Diese Navigationskarte unseres Gehirns ist inzwischen so präzise, dass verloren gegangene Empfindungen etwa bei Parkinson-Patienten durch eine millimetergenaue Stimulation bestimmter Hirnareale wiedererlangt werden können.

Mit Sinnestäuschungen und Aufmerksamkeitstest bringt Mai Thi Nguyen-Kim die grauen Zellen ans Limit. Wie ist es zu erklären, dass man manchmal Dinge sieht, die in der Realität gar nicht existieren? Die Forschung nutzt solche Wahrnehmungsillusionen, um zu entschlüsseln, wie das Hirn die Wirklichkeit konstruiert.

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