Willi wird das Kind schon schaukeln Spielfilm Deutschland 1971
Sa, 04.04. | 21:40-23:00 | SWR
1971
Der Provinzfotograf Willi Kuckuck hat drei ledige Töchter und große Sorgen als Vorstandsvorsitzender des örtlichen Fußballclubs "1. FC Jungborn". Den Kickern droht der Abstieg in die B-Klasse und außerdem ist die letzte Rate für den Sportplatz fällig. Bringt der Verein nicht binnen 14 Tagen 15.000 Mark auf, muss der grüne Rasen einem Schrottplatz weichen. Mit dem Argument, er habe sich zwanzig Jahre lang bei ihm die Haare schneiden lassen, versucht Willi den Friseur Schnecke zu überreden, das Geld vorzustrecken - doch der schaltet auf stur. In seiner Not muss der Fußballfan also wieder auf den alten "Ehetrick" zurückgreifen: Willis ebenso reiche wie großzügige Schwester Elvira aus Südamerika überweist jedes Mal 15.000 Mark, wenn eine ihrer Nichten unter die Haube kommt. Zweimal schon hat Willi die Mitgift erschwindelt, indem er der Schwester ein fingiertes Hochzeitsfoto nach Brasilien schickte, das Willi mittels Fotomontage erstellt hat. So wurden Tochter Agnes und ihre Schwester Betty schon "verheiratet" - jetzt ist Constanze, die Jüngste, an der Reihe. Dummerweise kündigt Tante Elvira diesmal an, dass sie persönlich zur Hochzeit erscheinen will. Um die Katastrophe abzuwenden, überredet Willi seine drei Töchter dazu, das Spiel mitzuspielen: So mimt Betty die Gattin des genialen Dirigenten Wolfgang Amadeus Wirsing, Willi erpresst Schnecke dazu, Agnes' Ehemann zu geben, und Constanze holt ihren Freund, den Rockmusiker Mickey, ins Haus - in den sie sowieso verliebt ist. Bis die Tante bemerkt, dass ihr nur Theater vorgespielt wird, kommt es zu einigen Turbulenzen.
Darsteller:
Heinz Erhardt (Willi Kuckuck)
Hannelore Elsner (Constanze)
Barbara Schöne (Betty)
Erika von Thellmann (Tante Elvira)
Claudia Butenuth (Agnes)
Ernst Hilbich (Schnecke)
Loni Heuser (Cosima Schulze)
Gernot Endemann (Julius Appel)
Stefan Behrens (Mickey)
Balduin Baas (Wolfgang Amadeus Wirsing)
Uwe Seeler (Uwe Seeler)
Regie: Werner Jacobs
Drehbuch:
Rolf Ulrich
Reinhold Brandes
Kamera: Karl Löb
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