Die zwei Escobars Kolumbien, der Fußball und die Drogen
Mi, 01.07. | 0:45-2:30 | Phoenix
Pablo Escobar war Anfang der 1990er Jahre der mächtigste und reichste Drogendealer der Welt. Der Anführer des Medellín-Kartells herrschte mit eiserner Faust über ein gewaltiges Imperium zum Vertrieb illegaler Substanzen. Sein Namensvetter, Andrés Escobar, galt zeitgleich als einer der größten Fußballstars in Kolumbien. Der Dealer und der Sportler waren nicht verwandt. Allerdings verwoben sich ihre Schicksale auf untrennbare Weise. Schließlich sollte der Fußballer das schlechte Image seines Landes verbessern. Kolumbien war für Drogen und Gewalt bekannt.
Von Andrés Escobar, dem populären Fußballer, erhofften sich Politik und Bevölkerung zur Weltmeisterschaft 1994 eine andere Botschaft. Doch die Drogenkriminalität verfolgte sein Team bis auf den Platz, sodass seine Mannschaft nach Drohungen der Kartelle die Nerven verlor. Nachdem Andrés Escobar ein Eigentor schoss, flog seine Mannschaft aus dem WM-Turnier. Wenige Tage später wurde der Nationalspieler auf offener Straße erschossen. Ein ähnliches Schicksal erlebte zuvor schon Pablo Escobar. Beide Protagonisten sind in historischen Aufnahmen zu sehen. Außerdem kommen ihre Angehörigen und wichtige Zeitgenossen zu Wort. Im Film sprechen María Ester Escobar, Francisco Maturana und Alexis García V über die Ereignisse.
Sendehinweis: 01.07.2026, 00:45 Uhr
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