Am Puls – Gesundheit und Medizin Gesundheitliches Spiel mit dem Feuer
Do, 13.08. | 16:05-17:00 | Ö1
Feuer und SchweißDie außergewöhnliche Hitze und die Trockenheit haben sich im Sommer durch zahlreiche Waldbrände bemerkbar gemacht. Nachdem es vor zwei Jahren in Ostösterreich noch geheißen hat: „Land unter“ und Feuerwehrkräfte im Dauereinsatz Sandsäcke füllten, rücken sie diesen Sommer aus, um die Brände zu bekämpfen: Bei Außentemperaturen von rund 40 Grad, in schwerer Schutzkleidung und mit dicken Jacken, Stiefeln und Atemschutzausrüstung. Im unwegsamen Gelände werden Glutnester freigelegt, um sie zu löschen, bis die Einsatzleitung schließlich „Brand aus“ geben kann. Eine hohe körperliche Belastung über viele Stunden und Tage und, in den meisten Fällen, ehrenamtlich: Rund 260.000 aktive Mitglieder sind österreichweit bei den Freiwilligen Feuerwehren tätig. Dabei riskieren Feuerwehrleute auch ihre Gesundheit, Rauch und giftige Brandrückstände können nicht nur akut die Atemwege belasten, sondern auch langfristige gesundheitliche Folgen haben. Daneben sind es die physischen und auch psychischen Belastungen, die oft gleichzeitig wirken und sich mitunter erst lange nach dem Einsatz zeigen. Was muss ein Körper leisten, um für solche Einsätze gerüstet zu sein? Welche Rolle spielen Eignungstests, Atemschutz, Fitness und psychische Belastbarkeit – und wie lässt sich verhindern, dass Helferinnen und Helfer selbst Hilfe benötigen?Ronny Tekal spricht in Am Puls über die gesundheitlichen Anforderungen und Risiken des Feuerwehrdienstes.Zu Gast: Florian Imböck, Landesfeuerwehrarzt, NÖGerald Schimpf, Sprecher der Berufsfeuerwehr Wien am Telefon: Harald Pollak, Kommandant, FF Mauerbach, NÖFeuerwehrfrauen auf dem Vormarsch Die Feuerwehr ist mit einem Frauenanteil von rund elf Prozent nach wie vor eine Männerdomäne. Doch vor allem in der Feuerwehrjugend und unter den Neuaufnahmen finden sich zunehmend mehr Mädchen und Frauen, die freiwillig in ihrer Freizeit bei Bränden, Unfällen oder Überschwemmungen rufbereit stehen. Ronny Tekal hat vorab eine der jüngsten Kommandantinnen des Landes gefragt, welche Verantwortung sie in Bezug auf die Gesundheit ihrer Kameradinnen und Kameraden zu tragen hat. Interview mit:Tanja Scharinger, Feuerwehrkommandantin der Freiwilligen Feuerwehr Gerersdorf-Schachen, Kematen, OberösterreichMit der linken Hand in einer rechtshändigen Welt Die Aufforderung, die „schöne Hand“ zu benutzen, gehört heute zum Glück weitgehend der Vergangenheit an. Linkshändige Kinder werden in der Regel nicht mehr bewusst auf rechts umgeschult. Trotzdem wachsen sie in einer rechtshändig geprägten Welt auf: Sie beobachten Eltern, Geschwister und andere Kinder, übernehmen Bewegungen und greifen meist mit der rechten Hand zu Schere, Stift oder Besteck. Da die Alltagsgegenstände, Werkzeuge, Arbeitsplätze und Schreibsysteme fast ausschließlich für Rechtshänder konzipiert sind, müssen sich Linkshänder von Kindheit an anpassen. Rund 10 Prozent der Weltbevölkerung sind Linkshänder, die Rate „verdeckter“ oder „angepasster“ Linkshändigkeit dürfte deutlich höher sein. Vielen ist ihre Linkshändigkeit dabei nicht bewusst. Erst Konzentrationsstörungen, Probleme mit der Feinmotorik oder ein verkrampft wirkendes Schriftbild könnten darauf hinweisen. Der Verein „LinkeHand“ zur Förderung linkshändig begabter Menschen bietet Hilfe und auch eine Rückschulung auf die ursprünglich dominante Hand an, damit die Betroffenen wieder in ihre Mitte finden. Am 13. August wird der Internationale Tag der Linkshänderinnen und Linkshänder begangen. Er soll auf die Interessen und Bedürfnisse linkshändiger Menschen aufmerksam machen. Denn Linkshändigkeit ist eine Veranlagung, kein Makel. Schließlich spielte auch Sir Paul McCartney seine Bassgitarre mit links! Ein Beitrag von Lukian GuttenbrunnerInterviewpartnerin: Andrea Hayek-Schwarz, Sonder- und Heilpädagogin, Gründungsmitglied Verein „LinkeHand"Rubrik "Eine Frage noch"Kann man sich vor dem Wetter verstecken?Die Antwort gibt der Meteorologe und ehemaliger ORF-Wetterredakteur Rainer SchultheisNorbert Peter hat das Interview geführt.
in Outlook/iCal importieren