Neue Folgen

Vigil - Tödliche Drohnen

So, 15.02.  |  23:35-0:30  |  ZDF
Untertitel/VT  Krimi/Thriller, Großbritannien 2023 Länge: 55 Min.

NEUE FOLGEN der britischen Miniserie ab 15. 2. 2026 im ZDF.

Rückblick Staffel 2: Vigil – Tödliche Drohnen (EA: 2025)

Eigentlich wollte die British Air Force auf einem Flugplatz in Schottland nur ihre neuesten bewaffneten Drohnen testen, doch plötzlich läuft alles aus dem Ruder: Sieben Menschen werden getötet. Wurde die Mordwaffe aus Wudyan gesteuert, einem (fiktiven) Staat im Nahen Osten? DCI Amy Silva und ihre Partnerin Kirsten Longacre begeben sich auf ein militärisch-politisches Minenfeld, um den Täter zu finden. Das unkonventionelle Duo merkt schnell, dass nichts so ist, wie es scheint – und dass man in der Welt der Kriegsführung niemandem trauen kann ...

Rückblick Staffel 1: Vigil – Tod auf hoher See (EA: 2022)

Ein britisches Atom-U-Boot ist auf Patrouille und darf nicht auftauchen. Als eine Leiche an Bord gefunden wird, seilt sich die ermittelnde Beamtin auf das Boot ab.

Der ungewöhnliche Schauplatz des Verbrechens bildet den Hintergrund einer packenden Mordermittlung, die auf dem Boot und parallel an Land von zwei Frauen geführt wird. Für die Frau auf dem U-Boot wird es im Wortsinn lebensbedrohlich eng.

Als ein Fischerboot auf hoher See von einer unsichtbaren Kraft erfasst und in die Tiefe gezogen wird, steht der Kommandant der "HMS Vigil", Neil Newsome (Paterson Joseph), vor einer schweren Entscheidung. Sein U-Boot befindet sich in der Nähe. Trotz Protesten des Offiziers am Sonar, Craig Burke (Martin Compston), taucht die "Vigil" nicht auf, um die Besatzung des Trawlers zu retten. Einige Stunden später liegt Burke tot in seiner Kabine.

 

Vigil - Tod auf hoher See: Das Atom-U-Boot "HMS Vigil" ist auf Patrouille und taucht nur ganz kurz auf, um eine Polizistin an Bord zu nehmen. Bild: Sender / ZDF / WORLD PRODUCTIONS LTD. MMXXI
Vigil - Tod auf hoher See: Das Atom-U-Boot "HMS Vigil" ist auf Patrouille und taucht nur ganz kurz auf, um eine Polizistin an Bord zu nehmen. Bild: Sender / ZDF / WORLD PRODUCTIONS LTD. MMXXI

Die Firma AlbanX demonstriert interessierten Kunden aus dem Ausland ihre Kampfdrohnen. Zunächst läuft alles glatt, doch dann beginnen die Drohnen, auf Übungspersonal und Gäste zu feuern.

Colin Dixon wird beschuldigt, die Übung sabotiert und seine Kameraden getötet zu haben. Amy Silva und Kirsten Longacre nehmen die Ermittlungen auf, die von Schottland in den Nahen Osten führen.

Air Vice Marshal Marcus Grainger (Dougray Scott) und die Firma AlbanX haben hochrangige Gäste aus dem Wüstenstaat Wudyan auf einen Truppenübungsplatz nach Schottland geladen. Eine Demonstration britischer Kampfdrohnen steht an, an deren Erwerb der Staat Wudyan interessiert ist. Auf dem Gelände in Dundair befinden sich Militärangehörige und ein Gebäude. Die Drohnen können manuell und per Autopilot gesteuert werden. Colin Dixon (Anders Hayward) gehört zum Steuerungspersonal.

Die Drohnen nehmen ihren Flug auf und beweisen ihre Effizienz. Zielgerichtet zerstören sie das kleine Gebäude und setzen dann zum Rückflug an. Plötzlich kehren sie um, feuern auf das anwesende Personal. Sieben Soldaten verlieren ihr Leben, drei werden schwer verletzt, auch die ausländischen Gäste müssen sich wegducken. Ein Desaster für AlbanX und Großbritanniens Beziehungen zu Wudyan.

Amy Silva (Suranne Jones) und Kirsten Longacre (Rosse Leslie) von der schottischen Polizei nehmen ihre Ermittlungen auf. Die zwei Frauen, die bereits erfolgreich auf dem U-Boot "Vigil" ermittelten, sind ein Paar, Kirsten ist außerdem schwanger.

Colin Dixon wird verhaftet. Er bestreitet, das Drohnen-Programm in tödlicher Absicht manipuliert zu haben. Ebenfalls verhaftet wird ein Mann namens Firas Zaman (Tommy Sim'aan), der zur Zeit der Übung unweit des Geländes mit einer eigenen Drohne operierte. Zaman behauptet, ein Birdwatcher zu sein. Doch er ist ein Journalist, der aus Wudyan stammt und dort wegen seines Einsatzes für die Menschenrechte gefoltert wurde. Auch der MI5, der britische Inlandsgeheimdienst, interessiert sich für den vermeintlichen Vogelfreund.

Ein weiterer Verdächtiger ist Commander Chapman (Alastair MacKenzie), der erst kürzlich mit seiner Tochter Sabiha (Hiba Medina) von der britischen Militärbasis in Wudyan nach Schottland zurückgekehrt ist, angeblich, um eine Krebserkrankung behandeln zu lassen. Amy und Kirsten finden Chapman tot im Wald – erschossen. Auch seine verängstigte Tochter ist dort. Als sich Kirsten und Amy dem Mädchen nähern, schießt ein vermummter Bewaffneter auf die Frauen.

Neuer Auftrag für DCI Amy Silva und DI Kirsten Longacre – nach ihrem Einsatz bei der Marine, auf dem Atom-U-Boot "Vigil". Diesmal nicht unter Wasser, sondern auf dem Land. "Vigil" war der Eigenname des U-Bootes, doch das Wort bedeutet Wache und gibt auch der zweiten Staffel der ungewöhnlichen britischen Krimiserie den Haupttitel. Ungewöhnlich, weil die Serie ihre Ermittlerinnen in militärische Bereiche führt. Wieder arbeiten Amy und Kirsten parallel. Während Amy nach Wudyan reist, bleibt Kirsten in Schottland. Hochgefährlich wird es jedoch für beide.

Inhaltlich greift "Vigil 2" ein virulentes Thema unserer hoch technisierten Zeit auf – den Einsatz von Drohnen beziehungsweise Drohnen als Kampfmittel. Und die fragilen Beziehungen unter Verbündeten mit höchst unterschiedlichen Ansichten zum Thema Menschenrechte. Vorbild für den fiktiven Wüstenstaat Wudyan ist Saudi-Arabien. Gedreht wurde in Marokko.


Sechs Folgen "Vigil - Tödliche Drohnen" werden nachts gesendet.



Darsteller:
Suranne Jones (DCI Amy Silva)
Rose Leslie (DI Kirsten Longacre)
Gary Lewis (DSU Robertson)
Dougray Scott (Air Marshall Marcus Grainger)
Romola Garai (Acting Squadron Leader Eliza Russell)
Amir El-Masry (Daniel Ramsay)
David Elliot (Sutherland)
Oscar Salem (Captain Sattam Abdul Kader)
Chris Jenks (Callum Barker)
Jonathan Ajayi (Wes Harper)
Nebras Jamali (Colonel Ali Bilali)
Hiba Medina (Sabiha Chapman)
Tommy Sim’aan (Firas Zaman)
Noof Ousellam (DS Paul Townsend)
Steven Elder (Derek McCabe)
Kamera:
Matt Wicks
Nic Lawson
Schnitt:
Richard Cox Ace
Michael Harrowes
Buch:
Tom Edge
James Smythe
Regie: Joss Agnew
Musik: Berenice Scott

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