Die Mittagsfrau Nach dem gleichnamigen Roman von Julia Franck

Fr, 03.04.  |  22:50-1:00  |  ZDF
Untertitel/VT Hörfilm/AD  Zeitgeschichtlicher Stoff, Deutschland 2023 Länge: 130 Min.

Barbara Alberts Verfilmung von Julia Francks mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnetem Bestseller.

Der Film der österreichischen Regisseurin Barbara Albert erzählt die berührende Geschichte einer jungen Frau Anfang des 20. Jahrhunderts, die unter widrigsten Umständen Mutter wird und schließlich den Mut zu einer ungeheuerlichen Entscheidung findet.

Helene, gespielt von Mala Emde, kommt als junge Frau mit ihrer Schwester Martha (Liliane Amuat) in das aufregende Berlin der 1920er Jahre. Während Martha sich im Feier- und Drogenrausch verliert, strebt Helene ein Medizinstudium an, sie will Ärztin werden. In Karl (Thomas Prenn) findet sie die Liebe ihres Lebens, doch ihr Glück ist von kurzer Dauer: Karl wird ermordet, und unter der Herrschaft der Nationalsozialisten sieht sich Helene gezwungen, ihre jüdische Abstammung zu verheimlichen. Sie lernt den SS-Offizier Wilhelm (Max von der Groeben) kennen, der sich unsterblich in sie verliebt. Sie heiratet ihn, erhält neue Papiere, nennt sich fortan Alice und wird Mutter. Doch ihre Lebensenergie und ihre starke Persönlichkeit vertragen sich nicht mit Wilhelms traditionellem Rollenbild. Zerrissen zwischen Identitätsverlust und Selbstbestimmung entscheidet sich Helene schließlich für einen unkonventionellen Weg.

Die Mittagsfrau: Helene (Mala Emde) und Karl Wertheimer (Thomas Prenn) küssen sich zum ersten Mal. Bild: Sender / ZDF und Wildbunch / Lucky Bird Pictures / Nick von Nostitz.
Die Mittagsfrau: Helene (Mala Emde) und Karl Wertheimer (Thomas Prenn) küssen sich zum ersten Mal. Bild: Sender / ZDF und Wildbunch / Lucky Bird Pictures / Nick von Nostitz.

Die junge Helene kommt mit ihrer Schwester Martha in das aufregende Berlin der 20er-Jahre. Während Martha sich im Party- und Drogenrausch verliert, will Helene Medizin studieren.

In Karl findet sie die Liebe ihres
Lebens. Die Tür zur Welt scheint für sie weit offen zu stehen. Mit Karls jähem Tod und dem gesellschaftlichen Umsturz durch die Nazis begegnet sie Wilhelm, der sich unsterblich in sie verliebt.

Doch ihre Lebensenergie und ihr starker Wille vertragen sich nicht mit Wilhelms traditionellen Rollenbildern und ihrer Mutterschaft. Helene trifft eine ungeheuerliche Entscheidung.



Darsteller:
Mala Emde (Helene)
Max von der Groeben (Wilhelm)
Thomas Prenn (Karl)
Liliane Amuat (Martha)
Fabienne Elaine Hollwege (Fanny)
Laura Louisa Garde (Leontine)
Eli Wasserscheid (Selma)
Helene Pieske (Helene (jung))
Maria Matschke Engel (Martha (jung))
Finjen Kiefer (Peter als Kind)
Kamera: Filip Zumbrunn
Schnitt: Sophie Blöchlinger
Regie: Barbara Albert
Drehbuch: Meike Hauck
Musik: Kyan Bayani

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