Ausgerechnet Sylt
Eigentlich hasst Projektmanager Kevin (Fabian Busch) die Insel Sylt, denn als Teenager war er dort sehr unglücklich. Aber diesen Herbst wird er mit seiner Tochter dort Urlaub machen und nebenbei noch einen wichtigen Geschäftsabschluss tätigen. Seine Firma will Luxusferienwohnungen bauen – unglücklicherweise auf dem Grundstück, das der bekannten Gentrifizierungsgegnerin und Rettungsschwimmerin Bente (Katja Studt) gehört. Und genau in diese Bente war Kevin einst unsterblich verliebt.
Als die Sylter Rettungsschwimmerin Bente den Architekten Kevin aus dem Wasser holt, ist ihr noch nicht klar, was für ein Problem sie sich da an Land gezogen hat.
Denn wie sich herausstellt, gehört Bente auf Sylt das letzte Haus, das Kevin kaufen muss, um für seine Firma eine lukrative Ferienanlage zu bauen. Und ausgerechnet Bente ist die Anführerin des Widerstands gegen den Ausverkauf von Sylt.
Schnell ist klar, dass die beiden sich aus Schulzeiten kennen. Doch Kevin hat keine guten Erinnerungen an seine Zeit auf Sylt, war er doch unglücklich in Bente verliebt. Was Kevins 14-jährige Tochter Lilly, die widerwillig mit ihrem Vater auf Sylt Urlaub macht, sofort merkt und ihren Vater damit aufzieht.
Unter Vorspiegelung falscher Tatsachen schleicht sich Kevin in Bentes Leben und versucht, sie subtil zum Verkauf ihres Hauses zu überreden. Doch je näher sich die beiden kommen, umso schlechter wird Kevins Gewissen. Denn aus alten werden neue Gefühle, und Kevin fühlt sich immer mehr als Verräter. Auch seiner Tochter Lilly gegenüber, die für den Kampf der Insulaner Feuer und Flamme ist. Eine Zwickmühle, aus der es keinen Ausweg zu geben scheint.
Darsteller:
Katja Studt (Bente Groot)
Fabian Busch (Kevin Kramer)
Paula Hartmann (Lilly Kramer)
Martin Brambach (Eddi)
Maureen Havlena (Gundula)
Linus Düwer (Peer)
Katrin Ingendoh (Caro)
Katrin Wichmann (Stine)
Robert Schupp (Jens)
Petra Kelling (Griet Groot)
Kamera: Thomas Plenert
Schnitt: Stefan Oliveira-Pita
Buch:
Florian Gärtner
Susanna Salonen, Sebastian Andrae
Regie: Susanna Salonen
Musik: Hinrich Dageför
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