Sehen statt Hören Schläge statt Sprache - Erinnerungen an eine Kindheit im Heim

Sa, 03.10.  |  7:15-7:45  |  RBB
Untertitel/VT Gebärdensprache Stereo 
So war das noch bis in die 70er Jahre: Ordensschwestern sollten und wollten für gehörlose Kinder da sein, ihnen ein Zuhause, regelmäßige Mahlzeiten und Zugang zu Bildung bieten. Doch in Wirklichkeit wurden viele Heime zu Orten von Gewalt. Auch im Kloster Hohenwart haben die Kinder Traumatisches erlitten. Wie konnte das geschehen? Lässt sich solch eine Geschichte aufarbeiten? Sehen statt Hören hat Kloster Hohenwart mit den Kindern von damals besucht. Auf den Sehen statt Hören-Sendungsseiten finden Sie zusätzlich Experteninterviews in Gebärdensprache und weiterführende Informationen.

So war das noch bis in die 70er Jahre: Ordensschwestern sollten und wollten für gehörlose Kinder da sein, ihnen ein Zuhause, regelmäßige Mahlzeiten und Zugang zu Bildung bieten. Doch in Wirklichkeit wurden viele Heime zu Orten von Gewalt. Auch im Kloster Hohenwart haben die Kinder Traumatisches erlitten. Wie konnte das geschehen? Lässt sich solch eine Geschichte aufarbeiten? Sehen statt Hören hat Kloster Hohenwart mit den Kindern von damals besucht. Auf den Sehen statt Hören-Sendungsseiten finden Sie zusätzlich Experteninterviews in Gebärdensprache und weiterführende Informationen.

Das ehemalige Kloster Hohenwart liegt idyllisch mitten in Bayern. Es gehört zur Diözese Augsburg. Heute ist dort ein regionales Zentrum für Menschen mit Hör-, Sprach- und Lernbeeinträchtigungen. Es geht inzwischen fröhlich zu, offen, freundlich. Und es leben nun Ordensschwestern hier, die sich mit der Vergangenheit dieses Ortes auseinandersetzen.

Vor rund 140 Jahren gründeten Franziskanerinnen ein Heim für gehörlose Kinder und Erwachsene. Das war damals etwas Besonderes, hier nahm man vor allem Mädchen aus ärmeren Familien auf:

Dass es "streng" zuging war bekannt. – Doch "streng"? Was ist damit gemeint?

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