matrix – computer & neue medien Vorbereitung auf den Q-Day
Fr, 25.09. | 19:05-19:30 | Ö1
Der Tech-Riese Google rechnet schon im Jahr 2029 mit dem Q-Day: Also mit jenem Tag, an dem Quantencomputer herkömmliche Verschlüsselung innerhalb kürzester Zeit knacken können. Vor allem Daten von Banken und Unternehmen, die Kommunikation von Behörden oder Geheimdiensten und Forschungs- und Geschäftsgeheimnisse wären in Gefahr, wenn nicht rechtzeitig Vorkehrungen getroffen werden. Bewusstsein für das Thema schaffen möchte Somya Rathee. Die Physikstudentin gründete bereits als Jugendliche die Initiative „Quantum Society Austria“, die junge Menschen für die Erforschung von Quantencomputern begeistern soll. Heuer gründete Rathee „Quantum Nexus International“ mit, wo sie sich mit Quantentechnologien an der Schnittstelle zu Security, Politik und Gesellschaft beschäftigt. Robin Aydinonat berichtet, wie an neuen Verschlüsselungstechnologien geforscht wird.Smartglasses: Hilfsmittel oder Überwachungstool?Nachdem Google in den 2010er Jahren recht erfolglos versucht hat, smarte Brillen als das neue Technik-Gadget nach dem Smartphone zu etablieren, versucht es jetzt Meta. Das ist der Techgigant, der die Social-Media-Plattformen Facebook und Instagram und den Messenger WhatsApp betreibt. Diese Smartglasses sollen den Alltag mit der Online-Welt verschmelzen lassen. Nutzende können mit ihnen telefonieren, navigieren oder Gespräche in einer Fremdsprache live übersetzen lassen. Die Brille kann ihren Trägern auch Schilder oder Speisekarten vorlesen. Das macht sie zum Beispiel zu einem attraktiven Produkt für blinde und sehbehinderte Menschen. Gleichzeitig kann man aber mit diesen smarten Brillen beinahe unbemerkt die Umgebung filmen – was große Datenschutzbedenken aufwirft. Manche sprechen hier sogar von „Spannerbrillen“. Irmi Wutscher mit einem Blick auf die Diskussion rund um Smartglasses.
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