Alte Musik – neu interpretiert Christophe Rousset, Josh Lovell u. a. live im ORF RadioCafe
Mi, 11.02. | 19:30-21:00 | Ö1
Ein besonderes Bühnenwerk steht von 28. Februar bis 11. März auf dem Spielplan des Theaters an der Wien: „L’opera seria“ aus dem Jahr 1769 ist eine Parodie, die den Pomp und Starkult der spätbarocken Oper persifliert. Dirigent Christophe Rousset und Dramaturg Kai Weßler erzählen vom Hintergrund des Opernstreichs, Tenor Josh Lovell gibt, begleitet von Sobin Jo am Klavier, Kostproben seiner Rolle als Sänger Ritornello.Les Talens Lyriques, gegründet 1991, zählen zu den führenden Barock-Spezialisten Frankreichs und waren schon mehrmals mit konzertanten und szenischen Opernaufführungen im Theater an der Wien zu Gast. Der barocken Oper gilt eine besondere Vorliebe des Ensemble-Gründers und Leiters Christophe Rousset. Jetzt bringt der Cembalist und Dirigent „L’opera seria“ des Komponisten Florian Leopold Gassmann und des Librettisten Ranieri de’ Calzabigi zurück an den Ort ihrer Uraufführung.Das Ensemble Les Talens Lyriques erweckt in der Inszenierung von Laurent Pelly das aberwitzige Werk zu neuem Leben. Sein Leiter Christophe Rousset erzählt gemeinsam mit Dramaturg Kai Weßler von dieser Produktion und vom zeitgenössischen Hintergrund von „L’opera seria“ als Meta-Oper und Teil der Bemühungen um eine Opernreform. Während seines Gastspiels in Wien bringt das weltweit gefragte Ensemble am 10. März auch Wolfgang Amadeus Mozarts Jugendwerk „Ascanio in Alba“ konzertant zur Aufführung.Live aus dem RadioCafe des ORF Radiokulturhaus.
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