ERSTAUSSTRAHLUNG für Franz Müllers skurriles Drama zu Mark Twains Originaltext: Im Garten Eden trifft der zurückgezogen lebende Adam auf Eva, ein neugieriges "neues Wesen" …
Adam ist Single und fühlt sich eines Tages von einem fremden Wesen mit langen Haaren verfolgt. Dieses Wesen, das darauf besteht, dass es eine "Sie" ist, weiß, was es will: Sie will wissen, ist neugierig, dazu künstlerisch veranlagt. Sie will allem einen Namen geben, bringt überall Schilder an, aber vor allem redet Eva, wie sie gerufen werden will, zu viel. Soweit Adams Tagebuch.
Eine besondere Skurrilität bekommt das Werk durch das Kostümbild. Müller setzt auf sichtbar artifizielles, "armes" Produktionsdesign: Wollperücken, DIY-Requisiten, Tiere aus Stoff und Decken.
Die Tagebücher von Adam und Eva: Der einfältige Adam (Alex Brendemühl) und die neugierige Eva (Anca Androne) treffen im Paradies aufeinander. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten entsteht etwas Unvorhergesehenes: Liebe. Bild: Sender / Mizzi Stock