The Whale Spielfilm USA 2022

Mo, 19.10.  |  0:05-1:58  |  Das Erste
Untertitel/VT Hörfilm/AD Zweikanalton  2022

TOPFILM: Brendan Fraser in seiner Oscar-Rolle als extrem fettleibiger Mann, der sich nach dem Tod seines Partners von der Welt zurückgezogen hat

Eindrucksvoll inszeniert von Darren Aronofsky (‚Black Swan‘).

Nach dem Tod seines Lebensgefährten hat sich der Englisch-Dozent Charlie von der Welt zurückgezogen und sich der Fresssucht ergeben. Mit seinem Übergewicht von 270 Kilogramm versucht er seinen Alltag noch zu bewältigen. Seine Vorlesungen veranstaltet er online, allerdings ohne Webcam. Nur die befreundete Krankenschwester Liz und den Pizzaboten lässt er in sein Haus. Als eine Herzinsuffizienz diagnostiziert wird, geht er nicht ins Spital. Charlie nimmt mit seiner Teenager-Tochter Ellie Kontakt auf und will wiedergutmachen, was vor Jahren zerstört worden ist.

The Whale: Brendan Fraser (Charlie). Bild: Sender / PLAION PICTURES
The Whale: Brendan Fraser (Charlie). Bild: Sender / PLAION PICTURES
Charakterdarsteller Brendan Fraser feierte 2022 mit „The Whale“ den größten Erfolg seiner bisherigen Schauspielerkarriere: Für die ebenso berührende wie schonungslose Darstellung eines ungewöhnlichen Feingeistes erhielt er den Oscar als bester Hauptdarsteller und bei der Verleihung minutenlang stehende Ovationen. Auch für die Maske, die ihn in einen 270 Kilogramm schweren Kummeresser verwandelte, gab es den hochverdienten Academy Award. Regisseur Darren Aronofsky zeigt wie in „Black Swan“ oder „The Wrestler“ sein Faible für Figuren, die dem Publikum nahe- und nachgehen. Das Drehbuch für das im ungewöhnlichen 4:3-Format gedrehten Kammerspiel schrieb Samuel D. Hunter nach seinem gleichnamigen Theaterstück, das autobiografische Erfahrungen verarbeitet.
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Für den Literaturdozenten Charlie (Brendan Fraser) gibt es nur wenige Dinge, die ihm etwas bedeuten. Seit dem Tod seines geliebten Partners, für den er vor acht Jahren seine Frau Mary (Samantha Morton) und seine Tochter Ellie (Sadie Sink) verlassen hat, lässt er sich gehen. Charlie verschanzt sich in seiner abgedunkelten Wohnung, gibt Onlineseminare ohne Bild und vermeidet sogar die Begegnung mit dem Pizzaboten Dan (Sathya Sridharan). Charlie schämt sich für sein Gewicht von 270 Kilo und seinen Körper. Obwohl seine Krankenpflegerin und einzige Freundin Liz (Hong Chau) ihm rät, sich wegen seiner fortschreitenden Herzschwäche im Krankenhaus behandeln zu lassen, geht Charlie sehenden Auges dem Tod entgegen. Einen Wunsch hat er noch: Er möchte seine 16-jährige Tochter Ellie (Sadie Sink) wiedersehen und zumindest ein wenig kennenlernen. Auch die Teenagerin, die nun ihre Wut über den fehlenden Vater herauslassen kann, geht darauf ein. Dass er ihr bei Schularbeiten helfen möchte, ist für beide der Vorwand, um eine schmerzhafte Versöhnung zu wagen – und Abschied zu nehmen.

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Personen:
Charlie_______________________Brendan Fraser
Ellie_________________________Sadie Sink
Liz___________________________Hong Chau
Mary__________________________Samantha Morton
Thomas________________________Ty Simpkins
Pizzalieferant Dan____________Sathya Sridharan
Ellie (jung)__________________Jacey Sink
und andere

Musik: Rob Simonsen
Kamera: Matthew Libatique
Buch: Samuel D. Hunter
Regie: Darren Aronofsky

Darsteller:
Brendan Fraser (Charlie)
Sadie Sink (Ellie)
Hong Chau (Liz)
Samantha Morton (Mary)
Ty Simpkins (Thomas)
Sathya Sridharan (Pizzalieferant Dan)
Jacey Sink (Ellie (jung))
Regie: Darren Aronofsky
Kamera: Matthew Libatique
Musikalische Leitung: Rob Simonsen
Buch: Samuel D. Hunter

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