kinokino Horizonte, dokumentarisch erweitert – das DOK.fest München 2026
So, 17.05. | 14:25-14:40 | one
Kultur
Über 100 Filme aus knapp 50 Ländern laufen im Programm – darunter „Watching People Watching Birds“: ein Film über Menschen, die sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, Vögel zu beobachten. Späher hierzulande und weltweit, ein Hobby, das zum Piepen ist. Was macht den Reiz des ‚Birdwatching‘ aus? Und warum ausgerechnet Vögel?
Zur 41. Ausgabe des DOK.fest München geht kinokino auf einen Streifzug durch das Festival, das zu den wichtigsten Dokumentarfilmfestivals Deutschlands zählt.
Über 100 Filme aus knapp 50 Ländern laufen im Programm – darunter „Watching People Watching Birds“: ein Film über Menschen, die sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, Vögel zu beobachten. Späher hierzulande und weltweit, ein Hobby, das zum Piepen ist. Was macht den Reiz des ‚Birdwatching‘ aus? Und warum ausgerechnet Vögel?
Weltpremiere auf dem DOK.fest feiert „Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“: ein Porträt über die österreichische Schriftstellerin, die den Literaturbetrieb maßgeblich prägte, indem sie Machtverhältnisse und das Patriarchat anprangerte. Der Dokumentarfilm verwebt Archivaufnahmen mit Spielszenen, in denen Sandra Hüller in die Rolle der emanzipierten Lyrikerin schlüpft. Der Film ‚Ingeborg Bachmann. – Jemand, der einmal ich war‘ entstand als Koproduktion mit 3sat.
Chancen und Auswüchse Künstlicher Intelligenz sind auch im Doku-Fach längst ein Thema: Der Film „Finding Connection“ zeigt Menschen, die sich von KI-Chatbots angezogen fühlen und emotionale Bindungen eingehen, weil sie ihnen mehr geben als reale Beziehungen.
Und in Zeiten des Klimawandels beschließen drei NaturwissenschaftlerInnen, ihr Forschungsfeld zu verlassen, um AktivistInnen zu werden. Sie tragen auf ihren Schultern „Das Gewicht der Welt“, schildert der gleichnamige Dokumentarfilm.
Die Highlights des DOK.fest München – in einer Schwerpunkt-Sendung von kinokino.
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