Fabian oder Der Gang vor die Hunde Spielfilm Deutschland 2021

Di, 30.06.  |  1:00-3:55  |  ARTE
Untertitel/VT Hörfilm/AD Zweikanalton  Film, 2021

Erich Kästners Roman, interpretiert von Dominik Graf, mit Tom Schilling in der Hauptrolle.

Der gebürtige Dresdener Jakob Fabian (Tom Schilling) hält sich in der Metropole Berlin als Reklametexter über Wasser. Dort verliebt er sich in Cornelia Battenberg (Saskia Rosendahl). Doch die Liaison steht unter keinem guten Stern.

Regisseur Dominik Graf interpretiert Erich Kästners Roman "Fabian", der 1931 publiziert und später durch die Nationalsozialisten verboten wurde.

Fabian oder Der Gang vor die Hunde: Die nymphomane Zuhälterin Irene (Meret Becker) versucht Fabian (Tom Schilling) zu verführen. Sie laufen sich in Berlin immer wieder über den Weg. Bild: Sender / Hanno Lentz / Lupa Film / ZDF / ARTE
Fabian oder Der Gang vor die Hunde: Die nymphomane Zuhälterin Irene (Meret Becker) versucht Fabian (Tom Schilling) zu verführen. Sie laufen sich in Berlin immer wieder über den Weg. Bild: Sender / Hanno Lentz / Lupa Film / ZDF / ARTE
Berlin, 1931: Die Stadt leidet unter der Wirtschaftskrise und politischer Unsicherheit. Während der 32-jährige Germanist Jakob Fabian tagsüber seiner Arbeit als Werbetexter nachgeht, erkundet er nachts zusammen mit seinem Studienkollegen Labude die Unterweltkneipen, Bordelle und Künstlerateliers.
Fabian gibt sich meist als distanzierter Beobachter und hat jeglichen Glauben an Moral und Anstand aufgegeben, doch als er sich eines Nachts in die selbstbewusste Cornelia Battenberg verliebt, beginnt Fabian wieder an das Gute zu glauben.

Berlin, 1931: Jakob Fabian arbeitet tagsüber als Werbetexter in einer Zigarettenfabrik, nachts zieht er mit seinem besten Freund Labude durch Kneipen, Bordelle und Künstlerateliers. Im Gegensatz zu seinem wohlhabenden Freund bleibt Fabian dort ein distanzierter Beobachter. Mit dieser von Unsicherheit beherrschten Zeit, der sich Labude mit politischem Aktivismus entgegenzustellen versucht, kann Fabian nicht viel anfangen und kommentiert die Geschehnisse ironisch.

Während sich Labude nach einer Trennung Hals über Kopf in Exzesse und Affären stürzt, lernt Fabian eines Tages die selbstbewusste Rechtsreferendarin Cornelia Battenberg kennen. Eine Frau, die eigentlich der Männerwelt abgeschworen hat und keine neue Beziehung sucht. Für Fabian aber ist sie der Lichtblick am düsteren Berliner Nachthimmel. Durch Cornelia gelingt es Fabian, für einen Moment seine pessimistische Grundhaltung abzulegen - bis auch er einer Entlassungswelle zum Opfer fällt. Er versucht, seine Arbeitslosigkeit vor Cornelia zu verheimlichen, die wiederum den Avancen des Filmproduzenten Makart nachgibt, der sie mit dem Versprechen einer großen Schauspielkarriere lockt.

Während Cornelia ein Verhältnis mit Makart eingeht und beruflich Erfolg hat, kann Fabian nicht mit dem Arrangement leben und verlässt sie. Seine Welt gerät aus den Fugen. Schließlich kehrt er Berlin den Rücken und sucht bei seinen Eltern in Dresden Zuflucht. Doch auch dort holt ihn das Schicksal ein, und der Gang vor die Hunde nimmt seinen Lauf ...

Darsteller:
Tom Schilling (Jakob Fabian)
Saskia Rosendahl (Cornelia Battenberg)
Albrecht Schuch (Stephan Labude)
Meret Becker (Irene Moll)
Aljoscha Stadelmann (Makart)
Regie: Dominik Graf
Drehbuch:
Dominik Graf
Constantin Lieb
Kamera: Hanno Lentz
Musikalische Leitung:
Sven Rossenbach
Florian van Volxem

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