kinokino

Sa, 04.07.  |  5:00-5:15  |  one
Stereo  Kultur
* Die Minions und die Kaulitz-Brüder – Promistimmen in „Minions & Monsters“
* Promis und die Filmkunst – der starbesetzte Eröffnungsfilm „Vaterland”
* Josef Hader und der Nachtclub-Rausch – „Schöne Seelen”
* Außerdem zwei Weltpremieren: „Identitti“ und „Erinnerungen eines Waldes“

Die Minions und die Kaulitz-Brüder – Promistimmen in „Minions & Monsters“
Gelb, quietschig, anarchisch: so wurden die Minions zum Welthit. Im neuesten Animationsabenteuer „Minions & Monsters“ sind in der deutschen Fassung neben Christoph Waltz auch zwei berühmte Zwillingsbrüder zu hören: Tom und Bill Kaulitz. Wie war es für die Tokio-Hotel-Musiker und Society-Stars in die Filmwelt einzutauchen? Und was lieben sie an den gelben Chaoten, die diesmal das Hollywood der 1920er-Jahre auf den Kopf stellen? Die Antwort geben sie im kinokino-Interview und stellen sich ihren Fans bei der Deutschlandpremiere des Films in München.

Promis und die Filmkunst – der starbesetzte Eröffnungsfilm „Vaterland”
Zur Eröffnung zeigt das Filmfest München einen bereits in Cannes hochgelobten und mit dem Regiepreis ausgezeichneten Film, die BR-Koproduktion „Vaterland“. Mit Sandra Hüller und Hanns Zischler in den Hauptrollen folgt das Historiendrama zwei wortgewaltigen Intellektuellen auf ihrer ersten Reise in die ehemalige deutsche Heimat. 1949 kehren Literaturnobelpreisträger Thomas Mann und seine Tochter Erika nach Deutschland zurück und müssen mit persönlicher Trauer umgehen, aber auch mit politischen Spannungen des beginnenden Kalten Kriegs. Was „Vaterland“ zu einer besonderen cineastischen Reise macht, erzählt das Ensemble samt Regisseur Paweł Pawlikowski im kinokino-Interview.

Josef Hader und der Nachtclub-Rausch – „Schöne Seelen”
Die gewagtesten Frisuren auf dem Filmfest München zeigt „Schöne Seelen“, mit August Diehl als Rumtreiber mit bizarrer Vokuhila-Frisur. Er lässt sein tristes Leben in Deutschland hinter sich und fährt Mitte der 1990er-Jahre nach Spanien fährt. Dort, an der Costa Brava, taucht er ein in eine schräge Aussteiger-Gemeinschaft, angeführt vom Nachtclubbesitzer Herbert, gespielt von Josef Hader. Ihn trifft kinokino bei der Weltpremiere von „Schöne Seelen“ auf dem Filmfest München und spricht mit ihm über Nachtclubleben, fiese Frisuren und den Charme von Loser-Figuren.

Außerdem in kinokino: Zwei Weltpremieren, die unterschiedliche Facetten des jungen deutschen Kinos zeigen. Zum einen die Romanverfilmung „Identitti“, in der Sabrina Setlur als indische Rachegöttin auftritt und große Themen wie kulturelle Aneignung, Cancel Culture und Zugehörigkeit verhandelt. Zum anderen „Erinnerungen eines Waldes“, Katharina Rabls Debütfilm, der auf die Träume und Traumata von drei Frauengenerationen blickt.

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