Wildes Italien Von Sardinien zu den Abruzzen

So, 04.10.  |  21:00-21:45  |  SWR
Untertitel/VT Stereo  2014
Von den schneebedeckten Dolomiten zum türkisblauen Mittelmeer: Italiens spektakuläre Landschaften kennen viele. Dabei hat "Bella Italia" noch viel mehr zu bieten, nämlich eine wilde, unbekannte Seite! Abseits von Touristenströmen und begehrten Reisezielen leben seltene Tiere wie die Abruzzengämsen, Rosaflamingos und sogar Riesenhaie. Der Zweiteiler "Wildes Italien" porträtiert die Natur zwischen Stiefelspitze und Alpengipfeln mit bezaubernden Aufnahmen. In der Folge "Von Sardinen zu den Abruzzen" steht der Süden Italiens im Mittelpunkt.

Sardinien ist für viele die Trauminsel im Mittelmeer: Kristallklares Wasser und malerische Küsten sind keine Klischees, sondern Wirklichkeit. Wildpferde bewohnen die riesige, menschenleere Hochebene von Gesturi. In den angrenzenden Hochlagen liegt das Reich der imposanten Mufflons. Im kristallklaren Wasser rund um die Insel verbirgt sich eine atemberaubende Unterwasserwelt. Farbenprächtige Fische, Korallen und Meeresschnecken leben hier - und der Riesenhai.

Sizilien, vor der Stiefelspitze Italiens gelegen, ist die größte Insel im Mittelmeer. Schon von weitem ist das Wahrzeichen der Insel sichtbar: der Ätna, mit 3.340 Metern der höchste aktive Vulkan Europas. Nur 40 Kilometer entfernt ragt ein weiterer Vulkan empor: der Stromboli, mitten im Meer gelegen. Beinahe im Minutentakt speit er Lava und Feuer. Bis heute stehen auf Sizilien bis zu 2.500 Jahre alte Tempelanlagen.

Heute erobert die Natur das uralte Mauerwerk zurück - Mauerbienen und Echsen bewohnen Ritzen und Spalten, üppige Blumenwiesen säumen die antiken Säulen. Die Abruzzen, auf der Höhe Roms gelegen, bilden das wilde Herz Süditaliens. Die raue, menschenleere Bergwelt mit ihren urtümliche Buchenwäldern macht die Abruzzen so besonders: Das ist Italien von seiner unbekannten Seite. Die unzugänglichen Steilhänge sind das Revier der extrem seltenen Abruzzengämsen. Während der Brunft liefern sich die Böcke waghalsige Verfolgungsjagden zwischen den Felsen.

Regie:
Hans-Peter Kuttler
Ernst Sasse

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