Akte Betrug
Sa, 03.10. | 0:05-0:35 | ORF 2
Magazin
Ein Steirer verkauft sein Auto auf "willhaben". Das Fahrzeug wechselt den Besitzer, das Geld jedoch nie. Die Überweisungsbestätigung ist gefälscht und das Auto weg. Nur Stunden später verkaufen die Täter den Wagen weiter. Mitten in der Nacht, in einer Tiefgarage. Als Herr W. den Betrug bemerkt, steht sein Auto bereits bei einem Autohändler erneut zum Verkauf. Herr W. erstattet Anzeige und klagt. Die Polizei stellt das Fahrzeug sicher. Doch damit beginnt der nächste Kampf. Wem gehört das Auto jetzt? Der Steirer bekommt weder das Geld noch sein Auto zurück. Was ist passiert und wie kann man sich beim Autoverkauf vor Betrügern schützen?
Scheinfirmen
Wenn zu Hause plötzlich der Strom ausfällt, Wasser aus einer Leitung tritt oder die Heizung streikt, muss es meist schnell gehen. Genau diese Notlage nützen Scheinfirmen aus: Ihre Inserate erscheinen bei der Suche im Internet ganz oben, ihr Auftreten wirkt professionell, sie sind rasch zur Stelle. Doch ihre Arbeit ist meist unzulänglich, die Rechnung überhöht. Frau T. tappte bei so einem "Elektro-Notdienst" in die Falle und bleibt jetzt auf den Kosten sitzen.
Scheinunternehmer betrügen nicht nur die Konsumenten, sondern auch die Gesellschaft, denn oft ist Sozialbetrug im Spiel. Ein zunehmendes Problem: allein beim Finanzministerium sind bereits 1.626 Scheinfirmen gelistet.
Jenseitskontakte
Herr K. aus Oberösterreich wollte mit seiner verstorbenen Schwiegermutter in Kontakt treten und ging zu einem Medium. Ein Jahr lang musste er auf den Termin warten. Danach war er enttäuscht - es seien nur allgemeine Phrasen gedroschen worden, sagt er. Gibt es Menschen, die Nachrichten von Toten empfangen können, oder handelt es sich bei solchen Angeboten um Betrug?
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