Tatort Österreich ab 2027 NEU

April 2026: Miriam Fussenegger und Laurence Rupp nehmen Ermittlungen an ihrem ersten Austro-„Tatort“ auf.Dreharbeiten zu Dominik Hartls Fall „Krähen im Hof“ (AT)

Bis Ende 2026 sind Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser noch zweimal im Einsatz am Austro-„Tatort“, bevor sie den Dienst auf eigenen Wunsch quittieren. Am Sonntag, dem 26. April 2026, sind die Publikumslieblinge um 20.15 Uhr in einer ORF-2-Premiere und auf ORF ON im Rennen „Gegen die Zeit“, wenn es neben der Aufklärung des Mordes an einem auf den zweiten Blick umstrittenen Leiter einer sozialpädagogischen WG für männliche Jugendliche auch den schwierigen Spagat zwischen Entschlossenheit und Einfühlungsvermögen zu meistern gilt. Der letzte gemeinsame Fall von Österreichs „Tatort“-Kultduo, „Dann sind wir Helden“, wird im zweiten Halbjahr 2026 im ORF zu sehen sein.

„Und Action!“ heißt es unterdessen für Miriam Fussenegger und Laurence Rupp, die seit Donnerstag, dem 9. April 2026, erstmals am „Tatort“-Set in die Rollen des neuen österreichischen Ermittlungsduos Charlie Hahn und Alex Maleky schlüpfen. Ihr Premieren-Einsatz führt die beiden zu „Krähen im Hof“ (AT) und in eine urwienerische Umgebung – den Gemeindebau, wo der Fenstersturz eines Bewohners zu ihrem ersten und auch gleich hochkomplexen Fall wird. Ein Motiv haben neben der Ex-Frau des Toten – schließlich hatte er versucht, die gemeinsame Tochter zu entführen – auch einige Bewohner:innen des Gemeindebaus, denn gute Nachbarschaft steht bei manchen nicht gerade an der Spitze der Prioritätenliste. Die Spurensuche fördert dabei auch die ein oder andere Überraschung zutage. Dem Neo-Duo zur Seite steht ein bereits eingespieltes Kreativ-Team: Wie schon beim Austro-Fall „Azra“ nimmt Dominik Hartl („School of Champions“) im Regiesessel Platz, das Drehbuch stammt aus der Feder von Sarah Wassermair. Neben Miriam Fussenegger und Laurence Rupp (mit dem ORF-kofinanzierten Kinofilm „Gentle Monster“ im Wettbewerb der diesjährigen Filmfestspiele in Cannes vertreten) stehen noch bis voraussichtlich Anfang Mai in Wien in weiteren Rollen u. a. erneut Christina Scherrer sowie Sibylle Kos, Rainer Bock, Rina Juniku, Thomas Frank, Arda Aksoy, Zeynep Alan, Melita Jurisic, Andrea Nitsche, Alexander Stecher, Masengu Kanyinda und Jana Rutkowski vor der Kamera. Der „Tatort – Krähen im Hof“ (AT) soll 2027 in ORF 2 und auf ORF ON zu sehen sein.

Mehr zum Inhalt

Im Corvidihof, einem Wiener Gemeindebau, wird Horst Mayer (Thomas Frank) nach einem Sturz aus dem Wohnungsfenster im Innenhof tot aufgefunden. Dass es sich dabei um keinen Selbstmord oder Unfall handeln kann, ist für das Ermittlerduo Charlotte „Charlie“ Hahn ( Miriam Fussenegger) und Alex Maleky (Laurence Rupp) zwar recht rasch klar – wer Mayer etwas antun wollte, gibt ihnen hingegen gleich im ersten gemeinsamen Mordfall schwere Rätsel auf. Horsts Ex-Frau ( Masengu Kanyinda) hätte möglicherweise Grund sich an ihm zu rächen, nachdem er vor einiger Zeit versucht hat, ihre siebenjährige Tochter (Jana Rutkowski) zu entführen. Abgesehen davon, bei näherer Betrachtung sieht es ganz danach aus, als ob manche der Mitbewohner:innen die Grundlagen des friedlichen Beisammenseins nicht gänzlich verinnerlicht hätten. Leben und leben lassen – offenbar gilt das nicht in diesem Fall! Alex und Charlie gehen mit einer Mischung aus kriminalistischer Beharrlichkeit, Systematik und Bassenatratsch an die Ermittlungen heran und fördern nach und nach eine Reihe beunruhigender Fakten zutage. Manche sind einfach nur tragisch, so wie der Umstand, dass der Tote so einsam war, dass er sich wahrscheinlich sogar über echte Feinde gefreut hätte. Andere Spuren führen in die Vergangenheit, einige der Mieter:innen sind nämlich keine unbeschriebenen Blätter.

„Tatort – Krähen im Hof“ (AT) ist eine Produktion des ORF, hergestellt von e & a Film.

Das „Tatort“-Jahr 2026

Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser arbeiten in der ORF-2- Premiere ihres vorletzten Falls am 26. April um 20.15 Uhr „Gegen die Zeit“, bevor es im zweiten Halbjahr 2026 in ihrem Abschiedfall heißt „Dann sind wir Helden“. Miriam Fussenegger und Laurence Rupp stehen nach „Krähen im Hof“ (AT) im Laufe des Jahres 2026 noch für zwei weitere neue „Tatort“-Krimis vor der Kamera.

Miriam Fussenegger und Laurence Rupp ab 2027 als neues Austro-„Tatort“-Duo im ORFAls Halbgeschwister Charlie Hahn und Alex Maleky im ORF-Ermittlungseinsatz

Die Neuen sind bereit! 2010 starteten sie gemeinsam ihr Schauspielstudium am renommierten Max Reinhardt Seminar in Wien und drückten vier Jahre lang gemeinsam die „Schulbank“ – 15 Jahre später ist klar: Miriam Fussenegger und Laurence Rupp ermitteln ab 2027 Seite an Seite am Österreich-„Tatort“.

Zusammen zu spielen ist den neuen österreichischen Top-Ermittler:innen nicht neu – schon während der Ausbildung standen sie für eine Produktion von William Shakespeares „Sommernachtstraum“ als Elfen-Königspaar Titania und Oberon auf der Bühne. Die Beziehungsdynamik am „Tatort“ könnte gegensätzlicher nicht sein, wenn die beiden als Halbgeschwister Charlie Hahn und Alex Maleky unfreiwillig eng zusammenarbeiten: Charlotte „Charlie“ Hahn wird die Leitung einer Sondereinheit des Bundeskriminalamts angeboten. Eine faszinierende, herausfordernde Aufgabe. Nicht zuletzt deshalb, weil ihre Vorgänger Eisner und Fellner wahre Legenden waren. Obwohl die junge Kriminalbeamtin ursprünglich etwas andere Karrierepläne hatte, nimmt sie den Job an, allerdings unter der Voraussetzung, sich ihr Team selbst zusammenstellen zu können. Umso größer die Überraschung, als sie an ihrem ersten Arbeitstag mit Alex Maleky einem Kollegen gegenübersteht, den sie zwar ganz offensichtlich gut kennt – den sie aber ziemlich sicher nicht als ihren engsten Mitarbeiter ausgesucht hätte. Den Kolleginnen und Kollegen im BKA fällt auf, da ist eindeutig was im Busch. Nur was? Waren Charlie und Alex mal zusammen? Gibt es womöglich eine geheime berufliche Feindschaft? Hat es was mit dem internen Korruptionsfall zu tun, in dem Charlie vor einem Jahr ermittelt hat? Es ist ernster als das, denn Blut ist dicker als Wasser ...

Drehstart für den ersten Fall von Miriam Fussenegger und Laurence Rupp unter der Regie von Dominik Hartl  und nach einem Drehbuch von Sarah Wassermair – das Duo zeichnet gemeinsam auch für den Österreich-Fall „Azra“ verantwortlich – wird voraussichtlich im Frühling 2026 sein.

Miriam Fussenegger: „Große Ehre und Auszeichnung“

„Als ich erfahren habe, dass ich neue ‚Tatort‘-Kommissarin werde, war ich erst ungläubig, dann habe ich mich sehr gefreut. Es folgten natürlich auch eine gewisse Aufregung und Nervosität, weil man die großen Fußstapfen, in die man tritt, ausfüllen möchte. Es ist schön, dieses große Geheimnis, das ich schon so lange mit mir herumtrage, jetzt teilen zu dürfen. Der ‚Tatort‘ ist ikonisch. Es ist eine Ehre und Auszeichnung, sich in die Riege dieser tollen Schauspieler:innen einzureihen“, sagt Miriam Fussenegger. Weiters: „Die Reihe steht für Qualität sowie gesellschaftspolitische und sozialkritische Inhalte. Man darf seine Figur lange begleiten und entwickeln.“ Zu ihrem Partner: „Ich kenne Laurence schon sehr lange und freue mich, mit ihm einen Partner an meiner Seite zu haben, den ich schauspielerisch und menschlich schätze. Es ist ein Geschenk, sowohl privat als auch in der Figur bereits eine gewisse Vertrauensbasis zu haben. Der ‚Tatort‘ lebt von der Kombination dieser zwei Menschen, die miteinander spielen und diese Begegnung erleben.“

Laurence Rupp: „Große Demut und Verantwortung, aber auch irrsinnige Freude“

„Es ist überwältigend, Teil des neuen ‚Tatort‘-Teams zu sein. Ich spüre eine große Demut und Verantwortung, aber auch eine irrsinnige Freude. Ich freue mich darauf, mich mit dieser Figur auseinanderzusetzen und Alex Maleky zum Leben zu erwecken. An der ‚Tatort‘-Reihe ist toll, dass ein großes Augenmerk auf gute Bücher sowie tolle Regie und Schauspieler:innen gelegt wird. Es werden Filme geschaffen, die in die Tiefe gehen.“ Über seine „Tatort“- Vergangenheit sagt er: „Eine Zeit lang bin ich mit meiner Familie sonntags zu Hause gesessen und habe den ‚Tatort’ geschaut – das war das einzige TV-Programm, bei dem das regelmäßig der Fall war. Ich hatte auch schon berufliche Berührungspunkte mit dem ‚Tatort‘ – etwa im Fall ‚Pumpen‘, in dem ich einen Fitnesstrainer – ein richtiges Schlitzohr – gespielt habe. Jetzt wechsle ich die Seiten, obwohl Alex auf seine eigene Art und Weise auch ein Schlitzohr ist.“ Außerdem: „Mit Miriam zu arbeiten, ist sehr besonders. Wir kennen uns seit 15 Jahren und haben die Arbeit des Kennenlernens und des miteinander warm Werdens daher bereits erledigt.“

Miriam Fussenegger spielt Charlotte „Charlie“ Hahn

Die gebürtige Linzerin Miriam Fussenegger kommt kurz nach der Schule ans Wiener Max Reinhardt Seminar und studiert dort Schauspiel. Sie wird bald darauf die zweitjüngste Buhlschaft bei den Salzburger Festspielen und ist seitdem auf Österreichs Theaterbühnen zu sehen. Seit zehn Jahren steht sie immer wieder vor der ORF-Kamera – ihr Repertoire reicht vom Krimi über das historische Drama bis hin zur leichtfüßigen Komödie. Ihre erste Hauptrolle übernimmt Miriam Fussenegger im Mühlviertler Landkrimi „Der Tote am Teich“ mit Maria Hofstätter und Josef Hader – in Folge stand sie auch für weitere Oberösterreich-Filme der beliebten ORF-Reihe vor der Kamera. In den ORF-Serien „Walking On Sunshine“ und „Alles finster“ (die zweite Staffel ist bereits abgedreht) war sie in Hauptrollen zu sehen. Neben Theater und TV ist Miriam Fussenegger auch auf der großen Leinwand zu sehen – etwa in den vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierten Kinospielfilmen „Schächten“ sowie in der Komödie „Hals über Kopf“ an der Seite von Otto Jaus in einer Hauptrolle.

Laurence Rupp als Alex Maleky

Schon als Jugendlicher fällt Laurence Rupp bei einem Casting für „Kommissar Rex“ auf, kurz nach seiner Matura feiert er mit dem ORF- kofinanzierten Austro-Horrorfilm „In 3 Tagen bist du tot“ seinen ersten großen Kinoerfolg. Seitdem bewährt sich der Absolvent des Max Reinhardt Seminars und das ehemalige Ensemble-Mitglied des Wiener Burgtheaters in den unterschiedlichsten Genres und Rollen. Für „Cops“ wurde er mit dem Österreichischen Filmpreis in der Kategorie „Beste männliche Hauptrolle“ ausgezeichnet, in der Netflix-Serie „Barbaren“ kämpft er – lateinisch sprechend – als Arminius im Teutoburger Wald. Der vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierte satirische Spielfilm „Veni Vidi Vici“ schafft es bis zum Sundance Festival, erst im Herbst feierte das ORF-kofinanzierte historische Drama „Zweitland“ mit Laurence Rupp in einer Hauptrolle Österreich- Premiere. ORF-Serien-Fans kennen ihn als Albrecht II. in „Hunyadi“, als Kurt Wolff in „Kafka“ und nicht zuletzt als Leo in „Vorstadtweiber“. Der „Tatort“ selbst ist ihm nicht gänzlich fremd: Sein Debüt feiert er in „Familiensache“, in „Paradies“, einer Geschichte über Altersarmut und Drogenhandel, spielte er an der Seite von Peter Weck, Gertrud Roll und Branko Samarovski. In „Pumpen“ schlüpft er in die Rolle eines Fitnesstrainers mit ausgeprägter krimineller Energie.

Tatort Österreich: Miriam Fussenegger und Laurence Rupp ab 2027 als neues Austro-„Tatort“-Duo. Bild: Sender / Thomas Ramstorfer
Tatort Österreich: Miriam Fussenegger und Laurence Rupp ab 2027 als neues Austro-„Tatort“-Duo. Bild: Sender / Thomas Ramstorfer

Sobald die Sendung im TV läuft, finden Sie die Sendetermine hier!