Das Mädchen mit den goldenen Händen Spielfilm Deutschland 2021

Di, 02.06.  |  1:50-3:30  |  MDR
Untertitel/VT Hörfilm/AD Zweikanalton  2021

Mit Corinna Harfouch, Jörg Schüttauf, Peter René Lüdicke: Gudrun feiert ihren 60. Geburtstag in dem ehemaligen Waisenhaus, in dem sie zu DDR-Zeiten aufgewachsen ist … Regiedebüt von Katharina Schubert.

Zum Fest kommt auch ihre Tochter Lara, die schon früh nach Berlin gegangen ist. Die beiden Frauen haben ein eher schlechtes Verhältnis. Als Gudrun während der Feier erfährt, dass das Haus an einen Investor verkauft werden soll, will sie dies mit allen Mitteln verhindern. Während Gudrun störrisch ihre Mission ausführt, macht sich Lara auf die Suche nach ihrem leiblichen Vater, den sie nie kennengelernt hat.

Ein kleines ostdeutsches Provinzstädtchen im Jahr 1999 kurz vor dem Millennium-Wechsel. Die Menschen haben schon viele Umbrüche hinter sich, weitere stehen bevor. Gudrun feiert heute ihren 60. Geburtstag, in einem alten, verfallenen Herrenhaus, das zu DDR-Zeiten als Kinderheim genutzt wurde, in dem auch sie selber elternlos aufgewachsen ist.

Das Mädchen mit den goldenen Händen: Gudrun (Corinna Harfouch) will den Verkauf des alten Kinderheims unter allen Umständen verhindern. Sie wird nicht aufgeben ... Bild: Sender / MDR/ if ... Productions / Erik Mosoni
Das Mädchen mit den goldenen Händen: Gudrun (Corinna Harfouch) will den Verkauf des alten Kinderheims unter allen Umständen verhindern. Sie wird nicht aufgeben ... Bild: Sender / MDR/ if ... Productions / Erik Mosoni
Als Lara ihre Mutter zu deren 60. Geburtstag besucht, ahnt sie nicht, dass sich die allseits beliebte, engagierte Bewohnerin des ostdeutschen Städtchens auf eine emotionale Tour de Force begibt, die ungewollt die Vergangenheit ans Licht befördern wird.

Ein kleines ostdeutsches Provinzstädtchen im Jahr 1999 kurz vor dem Millennium-Wechsel. Die Menschen haben schon viele Umbrüche hinter sich, weitere stehen bevor. Gudrun feiert heute ihren 60. Geburtstag, in einem alten, verfallenen Herrenhaus, das zu DDR-Zeiten als Kinderheim genutzt wurde, in dem auch sie selber elternlos aufgewachsen ist. Eine schwierige Geschichte zwischen Wehmut und Nostalgie.

Zur Geburtstagsfeier reist auch Gudruns Tochter Lara aus Berlin an. Sie ist mit dem Stiefvater aufgewachsen, über ihren leiblichen Vater wollte die Mutter nie sprechen, entsprechend angespannt ist das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter. Ausgerechnet während der Feier erfährt Gudrun, dass das ehemalige Kinderheim an finanzkräftige Investoren verkauft werden soll, die es zum Hotel ausbauen wollen: Eine wirtschaftliche Perspektive für die strukturarme Region oder Ausverkauf der eigenen Geschichte?

Über diese Frage scheiden sich die Geister im Ort. Während Gudrun in den nächsten Tagen alles daran setzt, das Kinderheim als Gemeinde- und Begegnungszentrum für alle Bewohner zu erhalten, macht sich ihre Tochter Lara auf die Suche nach ihrem Vater und einer Erklärung für die unnachgiebige Härte ihrer Mutter. 

Darsteller:
Corinna Harfouch (Gudrun)
Birte Schnöink (Lara)
Peter René Lüdicke (Werner)
Jörg Schüttauf (Bürgermeister)
Gabriela Maria Schmeide (Jutta)
Ulrike Krumbiegel (Victoria)
Stephan Bissmeier (Peter Melzner)
Imogen Kogge (Henriette)
Sarah Franke (Schwester Kerstin)
Luisa-Céline Gaffron (Jenni)
Christian Koerner (Bankdirektor)
Franziska Ritter (Kathi)
Martin Baden (Ronnie)
Christoph Grunert (ABV Mike)
Peter Jordan (Dr. Fritz)
Tora Augestad (Tora)
Regie: Katharina Marie Schubert
Kamera: Barbu Bala?oiu
Musikalische Leitung: Marvin Miller
Buch: Katharina Marie Schubert

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