Vorgestellt Neues vom Cellisten Jean-Guihen Queyras

Mi, 13.05.  |  11:30-12:00  |  Ö1
Der Cellist Jean-Guihen Queyras in zwei Rollen: als Kammermusiker mit Pianist Alexandre Tharaud und als Solist mit der Philharmonie Luxembourg unter der Leitung von Gustavo Gimeno.

Dass Jean-Guihen Queyras zu einem der führenden Cellisten unserer Zeit zählt, beweist er mit den beiden vorliegenden Alben einmal mehr. Seit mittlerweile 30 Jahren steht Queyras gemeinsam mit dem Pianisten Alexandre Tharaud auf der Bühne. Das Album „30 Ans de Duo“ vereint Aufnahmen aus drei Jahrzehnten – von Kurt Weill über Benjamin Britten und Marin Marais bis hin zu Alban Berg. Diese stilistische Bandbreite spiegelt sich auch im Spiel der beiden Musiker wider: mal lyrisch mit langem Atem, mal schwingend und zugleich in perfekt abgestimmtem Galoppschritt.Ebenso eindrucksvoll präsentiert sich Jean-Guihen Queyras auf dem zweiten Album. Auf die 2023 erschienene Einspielung von Henri Dutilleux’ „Tout un monde lointain“ mit der Philharmonie Luxembourg unter der Leitung von Gustavo Gimeno folgt nun eine Aufnahme mit dem unter anderem Witold Lutoslawskis Cellokonzert und Ernest Blochs „Schelomo“. Was diese beiden Werke gemeinsam haben, sei „die Inkarnation des Instruments als epische Figur“, so Queyras in einem Interview. Sein Cello wird dabei zur erzählenden Stimme und verbindet sich mit dem sehr farbenreichen und prächtigen Klang des Orchesters.

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