Tatort: Romeo und Julia Spielfilm Deutschland 2002

Mi, 13.05.  |  23:45-1:15  |  SWR
Untertitel/VT Stereo  2002
Der junge Marcello ist sehr verliebt und sehr in Sorge. Seine Freundin Julia klingt am Telefon in Ludwigshafen verängstigt, Marcello aber ist in Italien. Ein Liebesdrama nimmt seinen Lauf und Lena und Kopper sind mittendrin.Die Familie lehnt die deutsche Freundin ab, so macht Marcello sich einfach auf, um Julia beizustehen. Eine günstige Mitfahrgelegenheit ergibt sich durch Mario Kopper, der mit Lena Odenthal bei einer Hochzeit in Italien zu Gast ist. Julia ist erleichtert und glücklich, als sie Marcello wiedersieht. Doch ihr Bruder Robbi stört die Wiedersehensfreude. Er lauert den beiden auf und greift Marcello an.

Der junge Marcello ist sehr verliebt und sehr in Sorge. Seine Freundin Julia klingt am Telefon in Ludwigshafen verängstigt und einsam, Marcello aber ist in Italien. Ein Liebesdrama nimmt seinen Lauf und Lena und Kopper sind mittendrin.Die Familie lehnt die deutsche Freundin vehement ab, so macht Marcello sich einfach auf, um Julia beizustehen. Eine günstige Mitfahrgelegenheit ergibt sich durch seinem neuen Freund Mario Kopper, der mit Kollegin Lena Odenthal bei einer Hochzeit in Italien zu Gast ist.

Julia ist erleichtert und glücklich, als sie Marcello wiedersieht. Doch bevor sie ihm sagen kann, was sie quält, unterbricht ihr Bruder Robbi die Wiedersehensfreude. Robbi, unbeschäftigt, ausländerfeindlich und gewaltverliebt, gönnt der Schwester ihre Liebe zu dem jungen Italiener nicht. Er lauert den beiden auf, greift Marcello an und zückt sein Messer. Marcello wehrt sich und verletzt Robbi tödlich. Erschrocken fliehen Julia und der verletzte Marcello und verstecken sich in einem Abbruchgebäude.

Lena und Kopper ahnen nicht, dass ihr neuer Fall etwas mit dem sympathischen jungen Italiener zu tun hat, den sie in Italien kennengelernt haben. Noch am Tatort erfahren sie, dass Robbi zu einer Clique von Neonazis gehörte. Als sie Robbis Mutter verhören, wird ihnen noch etwas anderes klar: Robbi hat seine Mutter zum Opfer seiner Gewalttätigkeit gemacht und auch seine Schwester Julia geschlagen. Julia, sagt die Mutter, sei mit Freundinnen in Urlaub. Lena jedoch erkennt auf einem Familienfoto das Mädchen, das sie im Viertel gerade erst gesehen hat. Offensichtlich versteckt Julia sich vor der Polizei. Das Mädchen wird zur Hauptverdächtigen.

Während Lena und Kopper Indizien sammeln, sinnen Marcello und Julia in ihrer Zuflucht auf einen Ausweg. Sie sind niedergedrückt, aber entschlossen, sich nicht mehr zu trennen, und das heißt auch, sich nicht der Polizei zu stellen. Marcello hat die rettende Idee: Sie werden nach Italien fliehen und dort ein gemeinsames Leben beginnen. Koppers Kumpel Roberto wird sie mitnehmen. Viel Zeit haben die Liebenden nicht mehr.

Lena findet immer mehr Hinweise darauf, dass Julia einen Freund hat, der in den Fall verwickelt ist. Als Kopper Marcello wiedersieht, beginnt er zu ahnen, dass es sich bei diesem Freund um den jungen Italiener handelt. Er versucht Marcello zu schützen. Zunächst ganz erfolgreich, aber dann merkt Lena, dass Kopper etwas vor ihr verbirgt. Sie zwingt ihn, ihr seinen Verdacht mitzuteilen. Lena ist enttäuscht von Koppers Verschleierungstaktik, Kopper ist enttäuscht, weil Lena kein Verständnis für die Liebe aufbringt. Innerlich entzweit fahren die beiden hinter Marcello und Julia her.

Darsteller:
Ulrike Folkerts (Lena Odenthal)
Andreas Hoppe (Mario Kopper)
Dennis Moschitto (Marcello)
Jasmin Schwiers (Julia)
Annette Uhlen (Julias Mutter)
Antonio Putignano (Roberto)
Urs Fabian Winiger (Robbi, Julias Bruder)
Camilla Renschke (Maria)
Daniele Legler (Marcellos Vater)
Max Richter (Sven)
René Schumann (Frank)
Oliver Michael Jaaksch (Leo)
Melchior Morger (Lokführer)
Annalena Schmidt (Edith Keller)
Peter Espeloer (Peter Becker, Kriminaltechniker)
Regie: Nicole Weegmann
Drehbuch: Harald Göckeritz
Kamera: Thomas Makosch

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