Der Fuchs Spielfilm Österreich/Deutschland 2022

So, 24.05.  |  23:35-1:33  |  Das Erste
Untertitel/VT Hörfilm/AD Stereo  2022

Simon Morzé und Karl Markovics in „Der Fuchs“: Die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft von Adrian Goiginger.

Der wahren Geschichte eines jungen österreichischen Soldaten – seines eigenen Urgroßvaters –, der im Zweiten Weltkrieg einen Fuchswelpen trifft und durch die innige Freundschaft mit ihm den Glauben an die Liebe findet, widmet sich Regisseur und Drehbuchautor Adrian Goiginger.

Mitte der 1920er Jahre übergibt die österreichische Familie Streitberger ihren jüngsten Sohn Franz (Simon Morzé) an einen Großbauern. Er soll sie mit seiner harten Arbeit auf dessen Gut finanziell unterstützen. Als er volljährig wird, entscheidet er jedoch, dass es genug ist und kündigt die Beschäftigung. Er ist auch nach so vielen Jahren noch wütend und enttäuscht darüber, dass man ihn in jungen Jahren einfach in die Knechtschaft gezwungen hat, und schließt sich auf der Suche nach einer neuen Arbeit dem Bundesheer an. Doch der sensible Franz bleibt lieber für sich und kommt damit gar nicht gut bei den anderen Soldaten an. 1940 soll die Kompanie den Angriff auf Frankreich starten. Doch der junge Mann findet zufällig einen verletzten Fuchswelpen und nimmt sich seiner an. Franz pflegt den jungen Fuchs gesund und entdeckt, dass er Gefühle in ihm auslöst, die er vor langer Zeit so tief in sich verschlossen hatte.

Der Fuchs: Marko Kerezovic (Anton Dillinger), Simon Morzé (Franz). Bild: Sender / Lotus Film / Paul Sprinz
Der Fuchs: Marko Kerezovic (Anton Dillinger), Simon Morzé (Franz). Bild: Sender / Lotus Film / Paul Sprinz
Der siebenjährige Bergbauernsohn Franz wird als Kind von seiner Hunger leidenden Familie fortgegeben und schließt sich mit Erreichen der Volljährigkeit dem Bundesheer an. Trotz der soldatischen Kameradschaft begleitet ihn eine tiefe Einsamkeit, die er erst zu überwinden vermag, als ihm ein verletzter Fuchswelpe zuläuft. Doch selbst diese Freundschaft bleibt nur ein Gefühl auf Zeit.
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Der siebenjährige Franz wächst als jüngstes von neun Kindern einer Bauernfamilie auf. Geprägt durch Not und Entbehrungen geben ihn die Eltern einem anderen Bauern. Er bekommt zwar zu essen, muss aber hart körperlich arbeiten und wird wie ein Tier behandelt. Dass er von seinem Vater weggegeben wurde, kann er weder verstehen noch verarbeiten. Dieser Liebesentzug prägt ihn. Endlich alt genug, geht er von dem Bauernhof weg und lässt sich vom österreichischen Bundesheer verpflichten. Im Sitzkrieg läuft ihm ein junger verletzter Fuchs zu. Franz gibt dem Fuchs ein Zuhause – das er selbst nie hatte. Es entwickelt sich eine Freundschaft. Obwohl der Fuchs frei ist, kehrt er immer wieder zu Franz zurück. Gezwungen vom Befehl, nach Russland verlegt zu werden, setzt Franz schweren Herzen den kleinen Fuchs aus, weil er weiß, dort würde er nicht überleben. Weil er dem Fuchs antun muss, was er selbst als Kind erlebt hatte, versteht Franz plötzlich, dass sein Vater damals keine Wahl hatte.


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Personen:
Franz Streitberger____________Simon Morzé
Anton Dillinger_______________Marko Kerezovic
Mechaniker Leo________________Joseph Stoisits
Unteroffizier Jokesch_________Pit Bukowski
Kradmelder Decker_____________Maximilian Echtinger
Sanitäter Maier_______________Joshua Bader
Kradmelder Mitteregger________Stanislaus Steinbichler
Oberfeldwebel Glück___________Alexander Beyer
Josef Streitberger____________Karl Markovics
Marie_________________________Adriane Grzadziel
Franz Streitberger (als Kind)_Maximilian Reinwald
Ferdi Streitberger____________Christian Junghuber
Liesl Streitberger____________Karola Maria Niederhuber
Obergefreiter Wachsoldat______Gerrit Klein
und andere

Musik: Arash Safaian
Kamera: Yoshi Heimrath
Buch: Adrian Goiginger
Regie: Adrian Goiginger

Darsteller:
Simon Morzé (Franz Streitberger)
Marko Kerezovic (Anton Dillinger)
Joseph Stoisits (Mechaniker Leo)
Pit Bukowski (Unteroffizier Jokesch)
Maximilian Echtinger (Kradmelder Decker)
Joshua Bader (Sanitäter Maier)
Stanislaus Steinbichler (Kradmelder Mitteregger)
Alexander Beyer (Oberfeldwebel Glück)
Karl Markovics (Josef Streitberger)
Adriane Grzadziel (Marie)
Maximilian Reinwald (Franz Streitberger (als Kind))
Christian Junghuber (Ferdi Streitberger)
Karola Maria Niederhuber (Liesl Streitberger)
Gerrit Klein (Obergefreiter Wachsoldat)
Regie: Adrian Goiginger
Kamera: Yoshi Heimrath
Musikalische Leitung: Arash Safaian
Buch: Adrian Goiginger

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