Der junge Leonardo DiCaprio in der Verfilmung nach den autobiografischen Aufzeichnungen des Schriftstellers Jim Carroll. Der einstige Basketball-Highschool-Star schaffte es nicht, seine Drogensucht in den Griff zu bekommen. Seinen Weg hielt er in Tagbüchern fest, die er erfolgreich veröffentlichte – nachdem er seine Drogensucht besiegt hatte.
Jim (Leonardo DiCaprio) und Diane (Juliette Lewis) im Drogenrausch. Bild: Sender
Hintergrund: Der Film basiert auf der wahren Geschichte von Jim Carroll (1949 – 2009), der seine Jugend und Drogensucht in dem autorbiografischen Roman „The Basketball Diaries“ verarbeitete. Über das Buch sagte Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio: „Es kommt nur ganz selten vor, dass man etwas derart Rohes findet, mit einer so vollkommenen Ehrlichkeit geschrieben, dass man nach dem Lesen glaubt, die Person genau zu kennen; wie sie ist, wie sie denkt, was sie mitgemacht hat und wie sie als Mensch gelebt hat.“ Besonderer Stellenwert kommt in „Jim Carroll – In den Straßen von New York“ auch dem Soundtrack zu. Schließlich hat der echte Jim Carroll selbst mehrere Jahre erfolgreich Musik gemacht, die in der Tradition von Lou Reed und Patty Smith steht. Mit seinem Song „People Who Died“, der auch im Film eingespielt wird, landete er einen Hit. Konzerte u.a. mit Keith Richards folgten, bevor sich Carroll wieder der Literatur zuwandte. Musiker wie P.J. Harwey, The Cult, Soundgarden, den Red Hot Chili Peppers und Pearl Jam steuerten aktuelle Beiträge bei. Kritik: „Seit James Camerons Mega-Film ‚Titanic’ ist er in aller Munde: Jungfrauen-Schwarm Leonardo DiCaprio. In diesem erschütternden Drama, das Scott Kalvert nach den Tagebüchern des New Yorker Schriftstellers und Musikers Jim Carroll schrieb, überzeugt DiCaprio als junger Wilder, der aus Langeweile in den Teufelskreis von Drogen und Alkohol gerät. In einer Nebenrolle ist Mark Wahlberg zu sehen, besser bekannt als Rapper und ehemaliges Unterwäsche-Model Marky Mark.“ (prisma-online) Starinfo Leonardo DiCaprio: Einer seiner frühen Agenten wollte ihn „Lenny Williams nennen’, da DiCaprio Kassengift sei. Doch Leo blieb Leo: „Ich habe die Power-Augenbrauen der DiCaprios“, hat er einmal gesagt und so einer lässt sich nicht reinreden. Der Mime mit den deutschen Wurzeln ist auch einer, den man schwer einordnen kann. Er glänzt in Filmen fürs Massenpublikum ebenso wie in künstlerisch anspruchsvollen Produktionen. Viermal wurde der Frauenschwarm für den Oscar nominiert, für „Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa“, „Aviator“, „Blood Diamond“, „The Wolf of Wall Street“. 2016 hat er ihn im fünften Anlauf endlich bekommen für „The Revenant – Der Rückkehrer“. Privat ist der 1974 geborene DiCaprio eng mit Tobey Maguire und seiner „Titanic“-Filmpartnerin Kate Winslet befreundet. Außerdem ist er für seine Vorliebe für Supermodels und seinen Einsatz für die Umwelt bekannt.
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