Kommissar Dupin - Bretonische Verhältnisse Fernsehfilm, Deutschland 2014
Musste es ausgerechnet die Bretagne sein? Ausgerechnet dieser pittoreske Küstenort Concarneau? Das fragt sich der aus Paris strafversetzte Kommissar Dupin jeden Tag.
Dabei gibt es kaum etwas, das Dupin mehr verabscheut als Fisch und sonstiges Meeresgetier. Keine einfache Situation für Dupin, zumal die Bretonen ihm das Eingewöhnen nicht dadurch erleichtern, dass sie in ihm nur den ahnungslosen Ausländer sehen.
Dupin hat allerdings wenig Gelegenheit, sich über seine neue Umgebung und seine neuen Kollegen, den unbeirrbar eilfertigen Riwal und den zu schlechten Witzen neigenden Kadeg, zu wundern, muss er doch seinen ersten Mordfall aufklären: Im Nachbarort Pont Aven wird der hoch angesehene Hotelier und Kunstliebhaber Pierre-Louis Pennec erstochen aufgefunden. Wer ermordet einen 91-Jährigen? Und warum?
Verdächtig ist zunächst einmal jeder: Pennecs tief getroffene langjährige Freundin Francine Lajoux ebenso wie sein schwächlicher Sohn und Erbe Loic, dessen dominante Frau Catherine und Pennecs Halbbruder, der berechnende Politiker André Pennec. Offenbar spielt auch das geschichtsträchtige Familienhotel selbst eine Rolle in dem verzwickten Fall. Pennecs Großmutter war mit den großen Malern der damaligen Zeit eng befreundet, von denen Paul Gauguin nur der Berühmteste war.
Um sich auf dem weiten Feld der Kunst nicht zu verirren, sucht Dupin Rat bei der Kunstsachverständigen Morgane Cassel. Aber dann geschieht ein weiterer Mord, und letztlich ist es Dupin allein, der das Rätsel lösen muss.
Darsteller:
Pasquale Aleardi (Georges Dupin)
Jan Georg Schütte (Kadeg)
Annika Blendl (Nolwenn)
Ludwig Blochberger (Riwal)
Sibylle Canonica (Catherine Pennec)
Regie: Matthias Tiefenbacher
Drehbuch: Gernot Gricksch
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